Pegasus und die Käsianer
Eine Vorlesegeschichte von Volker Strehlow
Für Karen und Sintje, die mir bei der Entstehung dieser
Geschichte eine große Hilfe waren!
Liebe Kinder, liebe Leserin, lieber Leser,
dieses Buch hat eine eigenartige Entstehungsgeschichte. Um die Weihnachtszeit
1992 herum kamen meine beiden Töchter - Karen, damals 6 Jahre und Sintje,
damals 4 Jahre - auf die Idee, ich solle ihnen eine Geschichte erzählen.
Sie würden mir jeder ein Wort sagen und ich solle daraus eine Geschichte
machen. Da half kein Weigern: ich mußte ran! So begann - unter der Mithilfe
meiner beiden Töchter, die mir jeden Tag zwei neue Wörter sagten - die
Geschichte von Pegasus und den Käsianern. Die Geschichte dauerte mehrere
Tage und gefiel meinen beiden Mädchen und auch deren Mutter so gut, daß
sie meinten, sie würde bestimmt auch anderen Kindern gut gefallen. Also
setzte ich mich auf ihren Wunsch hin an meinen Computer und versuchte,
die Geschichte, die ich erzählt hatte, aufzuschreiben, was sich als viel
schwieriger erwies, als das Erzählen selbst. Aber schließlich wurde sie
doch fertig und von meinen beiden Töchtern für gut befunden und so liegt
sie nun auch vor Euch.
Ich hoffe, sie gefällt Euch ebensogut wie uns. Wir jedenfalls hatten viel
Spaß mit Pegasus, Mona, Lisa, dem Weihnachtsmann, Teddy und nicht zuletzt
dem Schneevogel und dem GROSSEN KÄSE!
Viel Spaß beim Lesen - oder Erzählen! ... und Zuhören!!
Pegasus und die Käsianer
Es war im Dezember in einem kleinen Städtchen an einem großen Wasser.
Es hatte zwar immer noch nicht geschneit, aber es war lausig kalt. Pegasus
knurrte furchtbar der Magen, er hatte schon seit Tagen nichts Richtiges
mehr zu Essen bekommen.
Ich weiß, Pegasus ist ein recht merkwürdiger Name für einen kleiner Kater,
aber wie er zu diesem seltsamen Namen kam, das ist eine andere Geschichte.
Pegasus war - wie gesagt - ein kleiner Kater. Er hatte ein wunderschönes
schwarzes Fell und am Hals und an der Nase war er weiß. Er war ein richtiger
kleiner Kuschelkater, leider hatte er aber keinen Menschen, der mit ihm
kuschelte. Überhaupt war Pegasus ein ziemlicher Einzelgänger, vielleicht
auch deshalb, weil er ziemlich mürrisch sein konnte - oder war er mürrisch
geworden, weil er so viel allein war? Ich weiß es nicht.
Wie dem auch sei, seine einzige Freundin war die Stute Mona, ihr Stall
stand in einem kleinen Dorf, das direkt neben unserem Städtchen lag. Mona
lebte dort auf einem kleinen Bauernhof. Sie war schon alt, wußte von vielen
Dingen zu erzählen, von denen Pegasus keine Ahnung hatte und beide liebten
es, wenn Pegasus im warmen Stall auf Monas Rücken lag und schnurrte und
Mona dann Geschichten aus ihrem Leben erzählte, sie hatte schon so viel
erlebt, gesehen und gehört, daß Pegasus manchmal glaubte, Mona müsse mindestens
tausend Jahre alt sein.-
Doch zurück in das kleine Städtchen, wo Pegasus verzweifelt nach etwas
Eßbarem Ausschau hielt. Er war bei seinem Streifzug an den Rand des großen
Wassers gekommen und meinte mittlerweile, er müsse mit dem Knurren seines
Magens das ganze Städtchen aufwecken, als er plötzlich ganz oben am Himmel
einen kleinen Stern glitzern sah. Jedenfalls dachte er, es sei ein Stern.
Als dieser 'Stern' jedoch schnell größer wurde und das Glitzern von einem
leisen Pfeifen begleitet wurde, war er sich seiner Sache gar nicht mehr
so sicher und er verkroch sich schnell hinter einem Gebüsch in der Nähe
des Strandes.
Das Glitzern kam schnell näher und mit einem lauten "Platsch!" landete
es im Wasser. Es war auch kein Stern, sondern eine Kugel, die mindestens
dreimal so groß wie Pegasus war, im schwachen Licht des Mondes sah Pegasus,
daß die Kugel eine merkwürdige gelbe Farbe hatte und es sah so aus, als
hätte sie Löcher.
Als sich Pegasus noch fragte, was das wohl für eine merkwürdige Kugel
sei, kamen plötzlich aus zwei Löchern an der Seite der Kugel zwei, ja,
was war es, was da raus kam? Es sah aus, als seien es so eine Art abgeknickte
Stäbe, die unten breiter wurden, wie Bretter. Sie sahen fast aus wie Ruder.
Dann tauchten diese 'Ruder' ins Wasser und ruderten die Kugel an den Strand.
Pegasus duckte sich in seinem Versteck ganz dicht an den Boden, er traute
sich kaum zu atmen. Was war das bloß? Plötzlich kamen noch zwei Stäbe
oder was auch immer, aus der Kugel heraus. Die Kugel 'ging' auf ihren
vier Stelzen an Land und 'setzte' sich an den Strand.
Was dann geschah ließ Pegasus fast das Herz stehen, so aufgeregt war er.
Er wußte nicht, was er davon halten sollte. Aus einem der Löcher der Kugel
kamen doch tatsächlich - Mäuse zum Vorschein. Sofort wurde Pegasus' Jagdtinstinkt
ausgelöst, er setzte schon zum Sprung an. Immerhin sind Mäuse die Leib-
und Magenspeise von Katzen, und Pegasus hatte einen Riesenhunger. Doch
kurz bevor er lossprang, hielt er inne: "Das darf doch wohl nicht wahr
sein!" dachte er. Das waren keine Mäuse - oder doch? Sie sahen zwar aus
wie Mäuse, auch fand Pegasus, der eine sehr feine Nase hatte, daß sie
wie Mäuse rochen, aber: Sie gingen auf zwei Beinen! Auf zwei Beinen, wie
die Menschen! Nicht nur das, sie waren auch angezogen! Das darf doch wohl
nicht wahr sein! Pegasus biß sich selbst in die Pfote, er dachte: "Das
kann doch nur ein Traum sein!"
Aber es war kein Traum. Pegasus hatte richtig gesehen: Aus der Kugel stiegen
drei Mäuse, alle hatten silbrig schimmernde Anzüge an, und, ja tatsächlich,
sie gingen auf zwei Beinen und die beiden Vorderbeine benutzten sie wie
die Menschen ihre Hände. Es waren Mäuse, die direkt aus dem Weltraum geflogen
kamen und genau vor Pegasus' Nase im Wasser gelandet waren. Das begriff
nun auch Pegasus, obwohl er von Weltraummäusen noch nie etwas gehört hatte,
aber es gab keine andere Erklärung.
Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf. "Das ist die Strafe!" dachte
er, "Die Strafe für die vielen Mäuse, die ich gefressen habe, jetzt haben
sie Verstärkung geholt, um sich an mir zu rächen." Denn das diese Mäuse
klüger und stärker waren als alle Mäuse, die er kannte, davon war er überzeugt,
ja, er befürchtete sogar, daß sie stärker und klüger waren als er selbst.
Es ergriff ihn eine panische Angst. Was sollte er bloß tun? Was, wenn
die Mäuse ihn entdecken würden? Er war sich sicher, daß das nichts Gutes
für ihn bedeuten würde.
"Mona!" schoß es Pegasus durch den Kopf. Ja, Mona wüßte bestimmt Rat,
sie mußte ihm helfen! Wie von tausend Teufeln gehetzt jagte Pegasus, nachdem
er mit äußerster Vorsicht aus seinem Versteck geschlichen war, durch die
kleine Stadt zum Dorf, in dem Mona lebte. Mit hängender Zunge erreichte
er den Stall. Mona schlief bereits, sie war schon alt und um diese Zeit
längst im Reich der Pferdeträume. Pegasus hatte Mühe, sie wach zu bekommen.
Als Mona endlich bereit und in der Lage war, ihm zuzuhören, erzählte Pegasus
so wirres Zeug, daß Mona nichts verstand. "Nun beruhig', dich doch endlich
mal! Ich glaub' eher, du hast schlecht geträumt!"
Aber Pegasus blieb bei seiner verworrenen Geschichte, die er immer und
immer wiederholte. Doch er erzählte so wirr durcheinander, daß Mona kein
Wort verstand, außer 'Weltraummäuse' und 'Die wollen sich rächen!". Mona
war zu klug, um Pegasus zu widersprechen, sie erkannte, daß es keinen
Sinn hatte. Also behielt sie für sich, was sie von dieser phantastischen
Geschichte hielt und sagte schließlich. "Also gut, zeig mir deine 'Weltraummäuse',
dann sehen wir weiter!"
Pegasus war heilfroh, daß Mona ihm glaubte - wie er dachte. Doch bei dem
Gedanken, wieder an den Strand zu gehen, war ihm gar nicht wohl. Doch
Mona bestand darauf!
Also machten sich die beiden auf den Weg, doch je weiter sie sich von
Mona´s Stall entfernten und je dichter sie an den Strand kamen, desto
langsamer wurde Pegasus. Sie sprachen auf dem ganzen Weg kein Wort. Pegasus
malte sich in Gedanken die schlimmsten Tode aus, die ihm bevorstanden.
Er hatte - was für eine Katze eigentlich recht untypisch ist - plötzlich
furchtbare Angst vor den Mäusen. Ja, er bereute sogar, jemals eine Maus
verspeist zu haben. Doch, das sah er auch, es war nun einmal nicht zu
ändern und - leugnen hatte keinen Zweck. Aber Mona war ja bei ihm und
so wollte er sich jedenfalls nicht gänzlich widerstandslos in sein Schicksal
ergeben. Denn, davon war er überzeugt, mit ihm war es aus! Diese Mäuse
waren ihm über, sie würden kurzen Prozeß mit ihm machen. Warum bloß war
Mona so gelassen? Nun ja, sie hatte nie eine Maus gefressen - das tun
Pferde normalerweise nicht, aber sie waren doch Freunde, da könnte sie
ruhig ein bißchen besorgter um ihn sein!
Mittlerweile waren sie am Strand angelangt, aber Pegasus hatte absichtlich
einen kleinen Umweg gemacht, um ja nicht wieder so schnell bei den Mäusen
anzulangen. Nun aber schlichen sie sich leise, immer versteckt hinter
Büschen und Sträuchern am Strand entlang in Richtung der gelandeten Kugel.
Das Schleichen fiel Mona verständlicherweise recht schwer, immerhin war
sie als Pferd ja doch um einiges größer als Pegasus. Doch sie kamen unbemerkt
hinter dem Gebüsch an, hinter dem sich Pegasus bei seiner ersten Begegnung
mit den Weltraummäusen versteckt hatte.
Mona war platt: Pegasus hatte die Wahrheit gesagt! Alles, was Mona aus
Pegasus' Gestammel im Stall glaubte verstanden zu haben, stimmte absolut:
die Kugel mit den Armen, die angezogenen Mäuse auf zwei Beinen, alles
stimmte. Mona war sprachlos.
Aber was war mit Pegasus? Er war kreidebleich, das konnte Mona trotz seines
weißen Fells im Gesicht erkennen. Er blickte wie gebannt zu den drei Kugeln
am Strand und bekam kein Wort heraus. Achja, das wird's sein, dachte Mona:
Pegasus hatte von einer Kugel gesprochen und hier waren mittlerweile drei!
"Sie haben Verstärkung geholt! Jetzt ist es aus! Ich bin verloren!"
"Red' keinen Unsinn!" sagte Mona "Ich finde, sie sehen richtig friedlich
aus, ja eigentlich haben sie mehr Ähnlichkeit mit dir Angsthasen, als
mit wütenden Mäusen. Ich finde, sie sehen eher ängstlich und besorgt aus!"
"Du hast gut reden, du Pflanzenfresser, dir wollen sie ja auch nicht an
den Kragen!" flüsterte Pegasus erbost.
Doch Mona hatte recht. Mittlerweile waren etliche Mäuse oder sollte ich
besser sagen: mausartige Lebewesen aus ihren Kugeln ausgestiegen und sahen
sich scheinbar ihren Landeplatz näher an. Wäre Pegasus durch seine Angst
nicht so blind, so hätte er bemerkt, daß die Mäuse tatsächlich eher bekümmert
als böse aussahen. Doch das wollte er auch gar nicht sehen. Mona konnte
ihn nur mit Mühe beruhigen. Sie zogen sich etwas zurück, um ungestört
und vor allem unbelauscht reden zu können. Sie stritten lange, was diese
Mäuse hier wollten, aber Pegasus war nicht zu überzeugen, daß sie nicht
seinetwegen hier waren.
"Dann geh' doch hin und frag' sie, wenn du dich traust," rief Pegasus
endlich wütend. "Ja, natürlich," antwortete Mona, "warum bin ich nicht
gleich selbst drauf gekommen. ich werde zu ihnen gehen und sie fragen,
was sie bei uns wollen!" - "Vergiß' nicht, vorher dein Testament zu machen,
alter Dummkopf, glaubst du im Ernst, die reden mit dir, - wenn sie überhaupt
reden können?!" erwiderte Pegasus. Doch eine andere Lösung fiel ihm auch
nicht ein. Es schien die einzige Möglichkeit zu sein, Gewißheit zu bekommen.
Also schlichen sich Pegasus und Mona, die nun etwas zuversichtlicher war,
wieder zurück zu ihrem Versteck. Als sie hinter ihrem Busch hockten, hörten
sie auf einmal, wie die Mäuse miteinander sprachen. "Das hätte ich nicht
geglaubt, aber ich hätte es mir eigentlich denken können, denen ist nichts
unmöglich, sie können tatsächlich sprechen." Aber nun war es Mona, die
stutzig wurde, denn was sie da hörte, ... das verstand sie nicht!
"Du hast recht, Pegasus, ich bin ein Dummkopf, wie konnte ich annehmen,
daß ich mit Mäusen reden kann, die aus dem Weltall kommen! Sie sprechen
natürlich eine ganz andere Sprache, die wir nicht verstehen!" - "Na, siehst
du, endlich gibst du mir recht!" - "Nichts dergleichen!"
Aber was sollten unsere Freunde jetzt tun? Sie lauschten den Mäusen noch
eine Weile, ohne daß ihnen etwas einfiel. Als sich plötzlich Monas Gesicht
aufhellte. "Ja, natürlich!" rief sie, "Ich hab's!" - "Was hast du? Nichts
hast du! Ich glaube eher, du schnappst jetzt total über, sei leise, was
ist, wenn sie dich hören? Sei endlich still!" -
"Aber weißt du denn nicht, wie spät es ist?" fragte Mona. "Hab ich eine
Armbanduhr?" erwiderte Pegasus ärgerlich. "Das nicht," entgegnete Mona,
"aber du mußtest mich doch wecken, als du zu mir kamst, also hatte ich
bereits meinen Hafer erhalten und demnach muß es jetzt kurz nach sechs
sein!" - "Sehr interessant!" brummte Pegasus verärgert, was interessierte
es ihn, wann Mona ihren Hafer bekam, er hatte selber Hunger und noch nichts
zwischen den Zähnen gehabt.
"Aber Pegasus, schau mich nicht so wütend an," versuchte Mona den Kater
zu beruhigen, "sechs Uhr!! Sagt dir das gar nichts? Sechs Uhr, siehst
du denn gar nicht fern? Um sechs Uhr kommt doch immer das Sandmännchen!!
Pegasus, das Sandmännchen! Das könnte uns helfen! Es kommt doch mit seinem
Schlitten weit herum und in der Regel kommt es immer vom Himmel. Vielleicht
hat es ja schon mal etwas von diesen Mäus..." - "Ja, sag mal," lachte
Pegasus, "glaubst du etwa noch an den Weihnachtsmann, den Osterhasen -
und das Sandmännchen? Wie alt bist du eigentlich? Das sind doch Kindermärchen!"
- "Nun mach aber mal einen Punkt, glaubst du etwa nicht daran? Das sind
keine Märchen! Ich hab das Sandmännchen schon selbst bei unseren Kindern
im Hause gesehen, wie es den Kleinen den Schlafsand gebracht hat, - vom
Weihnachtsmann und dem Osterhasen ganz zu schweigen. Du bist ein ungläubiger
Miesmacher!!"
"Mona, wenn das wahr ist, dann hätte ich ja vielleicht doch noch eine
Chance!
ich könnte dich umarmen, das ist es, er weiß alles, also weiß er auch
vielleicht, wie wir die Mäuse wieder los werden!" - "Nicht so ganz, ich
finde, er sollte uns helfen, herauszufinden, was sie hier wollen, vielleicht
versteht er ja auch ihre Sprache und er redet mit ihnen!"
Daran war Pegasus aber weniger interessiert, er glaubte immer noch nicht
an die Geschichte von den ängstlichen Mäusen. Er wollte sie nur wieder
los werden. Aber Mona ließ nicht locker. "Also, wo finden wir den Weihnachtsmann?"
Tja, und das war eine sehr gute Frage, denn den Weihnachtsmann trifft
man nicht so einfach am Strand bei einer kleinen Stadt, der fliegt mit
seinem Schlitten, gezogen von acht Rentieren rings um die Welt, um alle
braven Kinder in allen Ländern zu beschenken. Aber wie bereits gehört,
es war der 24. Dezember, Heiligabend und plötzlich sahen die beiden am
Himmel einen Silberstreif von Osten her auf sie zukommen und in einiger
Entfernung von ihrem Versteck nahe der kleinen Stadt landen.
"Das muß er sein!" rief Mona leise, und sie stürmten zu der Stelle, wo
sie den Silberstreif auf die Erde niedergehen sahen. Und tatsächlich,
dort stand ein goldener Schlitten, voll bepackt mit Geschenken, gezogen
von acht Rentieren und in ihm saß ein alter Mann mit einem roten Mantel
und einem langen weißen Bart: der Weihnachtsmann! "Ihr habt nach mir gefragt?"
sagte er, als die beiden Freunde näher kamen. "Woher weißt du das?" -
"Aber, Pegasus, das hat Mona dir doch erzählt, der Weihnachtsmann weiß
fast alles!" Pegasus war so irritiert, daß es ihn nun nicht einmal mehr
wunderte, daß dieser alte Mann ihre Namen kannte. Es war eben der Weihnachtsmann,
der weiß alles!
Das dem leider nicht ganz so war, sollten sie bald erfahren. Die beiden
Freunde erzählten also dem Weihnachtsmann - obwohl dieser ja sowieso alles
wußte - die ganze Geschichte noch einmal. und vor allem von ihrem Streit
und der Unmöglichkeit sich mit den Mäusen zu verständigen. Aber dazu sagte
der Weihnachtsmann nur "Ja, ja!" - Dann schwieg er lange, es schien Mona,
als ob er angestrengt nachdenken würde, Pegasus allerdings war sich sicher,
daß der alte Mann gleich einschlafen würde, aber da hatte er sich gewaltig
getäuscht.
"Ja, natürlich, ich erinnere mich!! Die Käsianer!!" - "Die wer??" - "Die
Käsianer", sprach der Weihnachtsmann weiter, ohne auf Pegasus Zwischenruf
näher einzugehen,"mir hat mal jemand von ihnen erzählt, wer war es bloß?
Mein Gott, ich werde auch nicht jünger, es mag so an die hundert Jahre
her sein, da hat mir jemand - mir fällt aber auch wirklich nicht ein,
wer es war, - wie dem auch sei, dieser Jemand hat mir also von einem kleinen
Planeten erzählt, der von Mäusen bewohnt war, eben den Käsianern. Er nannte
sie so, weil ihr Planet ganz aus Käse war, naja," lachte der Weihnachtsmann,
"wenn's Mäuse waren!" - "Und du verstehst sie?" fragte Mona aufgeregt.
"Nein, leider nicht, ich hab sie ja noch nie zu Gesicht bekommen!" - "Dem
können wir abhelfen," sagte Pegasus, aber er wußte, daß es nichts nützen
würde. "Ja, natürlich," rief er plötzlich, "es war Lisa! Lisa, die Lumpenpuppe!
Ich traf sie am 24. Dezember des Jahres ... des Jahres ... - ach egal
- es war jedenfalls so ungefähr vor hundert Jahren, da traf ich sie auf
meinem Weg von zu Hause, also vom Mond zur Erde. Sie trieb ziellos durch
das Weltall. Ich war so überrascht, daß ich sie nicht einmal fragte, woher
sie kam und wohin sie wollte. Sie fragte mich einfach, als wenn es die
größte Selbstverständlichkeit wäre, ob sie mitfahren könnte. Sie stieg
ein und auf unserem weiteren gemeinsamen Weg erzählte sie mir eine Menge
von sich, unter anderem auch von diesen Käsianern. Ich hab sie dann mitgenommen
und sie fand meine Arbeit lustig und bat mich, als Geschenk bei einem
Menschenmädchen bleiben zu dürfen. Und wie es der Zufall so will, war
ich damals auf dem direkten Weg zu dieser kleinen Stadt da drüben und
hab sie dort in einem Haus mit zwei kleinen Mädchen und einem Jungen abgeliefert,
obwohl sie nicht auf meinem Bestellzettel stand - eigentlich eine unerlaubte
Unzulässigkeit, aber ich konnte ihr den Wunsch nicht abschlagen." - "Na,
denn nichts wie hin zu diesem Haus, vielleicht kann .. ähh .. Lisa, ja
mit den ... ähh .. Käsianern reden, vielleicht versteht sie sie ja!" rief
Mona. Also sprangen sie alle in den Schlitten und sssssssssttthhhhhhh....
ging die Reise los über die Dächer der kleinen Stadt. Aber so lange sie
auch kreuz und quer über sie hinwegflogen, der Weihnachtsmann konnte und
konnte das Haus nicht wiederfinden. "Naja," sagte er schließlich, "es
ist ja auch schon hundert Jahre her!"
Sie wollten gerade die Suche aufgeben. "Da, da ist es!" rief er, aber
so sehr sich Pegasus im fahlen Mondlicht auch bemühte, er konnte kein
Haus dort erkennen, wohin der Weihnachtsmann zeigt - und Katzen haben
bekanntlich sehr gute Augen, auch nachts. Das einzige was er sah, war
eine alte, ausgebrannte Ruine. Dann dämmerte es ihm "Hundert Jahre sind
wirklich ein lange Zeit!" sagte er. Der Schlitten landete und sie begannen
das Haus, oder was davon übriggeblieben war, von oben bis unten zu durchsuchen,
aber eine Puppe konnten sie nicht finden. Pegasus, der als Kater natürlich
bis in die höchsten und äußersten Ecken des Hauses auf den Speicher gekrochen
war, wollte sich gerade wieder nach unten begeben, als plötzlich ... "Chchchrrrrhhhh......
chchchrrrrhhhh.... " - da schnarcht doch jemand, denkt er und tatsächlich,
aus dem hintersten Winkel des Speichers war deutliches Schnarchen zu vernehmen.
Pegasus rief sofort seine Freunde zu sich und alle hörten sie das Schnarchen.
"Das sähe ihr ähnlich!" schmunzelte der Weihnachtsmann und als sie dem
Schnarchen nachgingen, fanden sie eine alte, ebenfalls angesengte Truhe
unter allerlei Gerümpel und herabgestürzten verkohlten Balken und in dieser
Truhe, tatsächlich, da lag sie: Lisa!
Sie schlief seelenruhig und fest. Sie mußten alle drei kräftig rufen und
der Weihnachtsmann sie kräftig schütteln, bevor sie langsam zu sich kam.
Endlich schlug sie die Augen auf: "He, alter Mann, lange nicht gesehen,
wie geht's? Ohh, heute nicht alleine, sind das deine Freunde, oder Helfer?
Aber sag mal, woher kommst du aufeinmal?" Lisa tat gerade so, als hätten
sie sich erst letzte Woche gesehen und sie hätte nicht zig Jahre, sondern
nur ein paar Stunden geschlafen.
Nachdem der Weihnachtsmann - ständig unterbrochen von Pegasus, der jedesmal
erst von Mona wieder beruhigt werden mußte - Lisa alles erzählt hatte,
was er über die Ereignisse der letzten Nacht wußte, wurde sie sofort richtig
wach. "Oh, wie schön, ich werde die Käsianer wiedersehen, das sind vielleicht
putzige Kerlchen sage ich euch, herzallerliebst..." - "Ja, herzallerliebste
Kerlchen!" knurrte Pegasus widerwillig. Aber er war froh, endlich jemanden
gefunden zu haben, der sich mit den Käsianern verständigen konnte. Denn
auch wenn er Lisa nicht immer ganz zugehört hatte, was bei ihrem Redetempo
auch nicht ganz einfach war, so hatte er ihrem Redeschwall doch entnehmen
können, daß sie vor langer Zeit einmal bei den Käsianern auf dem Käseplaneten
gelebt hatte, also mußte sie ja wohl auch ihre Sprache sprechen.
"Na, worauf warten wir denn dann noch, ab zu den Käsianern!" rief Lisa.
Gesagt getan, nachdem alle auf dem Schlitten saßen, ging es ab zum Strand,
auf Pegasus' ausdrücklichen Wunsch in sicherer Entfernung vom Gebüsch,
das ihnen bisher immer als Versteck gedient hatte. Nachdem sie alle ausgestiegen
waren und sich hinter dem Gebüsch versammelt hatten, glaubten sie ihren
Augen nicht zu trauen. "Gott sei Dank! Sie sind weg!" entfuhr es endlich
Pegasus. Und tatsächlich: Dort, wo bis vor kurzem noch drei Käsianer-Raumschiffe
am Ufer standen, war nichts mehr zu sehen, absolut nichts! "Das glaub
ich nicht," erwiderte Mona. "Wär' auch gar nicht ihre Art, sich so einfach
wieder aus dem Staub zu machen!" plapperte Lisa. Das hatte Pegasus auch
befürchtet, aber er hatte doch die Hoffnung, daß sie verschwunden waren.
Nun, verschwunden waren sie, so schien es jedenfalls. Aber nachdem unsere
vier Freunde eine Zeitlang ziemlich ratlose Gesichter gemacht hatten,
kam Lisa ein Gedanke. "Ihr müßt wissen," begann sie, "die Käsianer sind,
wie ihr schon richtig vermutet habt unseren Mäusen schon sehr ähnlich!"
- "Ich hab's gewußt!" rief Pegasus dazwischen. "Gib' endlich Ruhe!" knurrte
Mona. "Und sie haben eine Vorliebe für Käse!" fuhr Lisa fort. "Darum haben
sie sich auch in ihren Käseplaneten hineingefressen, sie leben also dort
praktisch unterirdisch oder besser gesagt unterkäsisch. Wahrscheinlich
haben sie sich hier auch in der Erde versteckt!" - "Aber hier ist doch
kein Käse," warf Pegasus ein. "Aber alte Gewohnheiten schüttelt man nicht
so leicht ab," antwortete Mona und die mußte es schließlich wissen. Und
Pegasus erinnerte sich daran, wie auch er - seiner Gewohnheit folgend
- zunächst zum Sprung auf die Käsianer angesetzt hatte, obwohl sie in
Anzügen steckten und aufrecht gingen.
In der Zwischenzeit hatte sich Lisa bereits nach vorne zum Landeplatz
der Raumschiffe vorgewagt und preßte nun ihr rechtes Ohr an den Boden
um zu lauschen. Nach kurzer Zeit kam sie zurück. "Wie ich gesagt habe!
Sie leben in der Erde!"
"Hast du etwas verstehen können?" fragte der Weihnachtsmann. "Nicht ganz,"
sagte Lisa, "es ist schon so lange her, daß ich käsianisch gesprochen
habe. Aber so viel hab ich verstanden: Sie sind nicht deinetwegen hier
Pegasus, sie haben ein Problem. ich weiß nur noch nicht genau, welches!"
Pegasus konnte sich über diese Nachricht nicht so recht freuen. Was weiß
schon eine Lumpenpuppe. Wer weiß, was sie verstanden hatte. Aber er hätte
ihr doch zu gern geglaubt!
"Da hilft nichts," sprach Lisa weiter, "wir müssen sie fragen!" - "Was
ich gesagt hab!" Mona war richtig stolz auf sich, daß man nun zu ihrem
ersten Vorschlag zurückkam. "Wir müssen sie nur hervorholen!" - "Pegasus,
ich würde es trotzdem für besser halten, du hältst dich etwas im Hintergrund,
wie gesagt, sie sind unseren Mäusen nicht unähnlich und ich weiß nicht,
wie sie auf den Anblick einer Katze reagieren. "Also doch!" knurrte Pegasus,
aber ohne zu widersprechen machte er sich nur allzugern unsichtbar und
verschwand drei Büsche weiter.
"Wir sollten klopfen!" schlug Lisa vor und sogleich machten sich der Weihnachtsmann
mit seinen schweren Stiefeln und auch Mona mit ihrem linken Vorderhuf
daran, die Käsianer aus ihrem unterirdischen Versteck hervorzulocken.
Drei-, viermal klopften sie kräftig auf den Boden, dort, wo Lisa die Stimmen
in der Erde gehört hatte. Zunächst geschah nichts!
Da plötzlich hob sich ein kleiner Kieselstein direkt vor ihnen und zum
Vorschein kam der kleine Kopf einer Maus. Sie hielt eine Waffe - so ähnlich
wie ein Gewehr, erkannte Mona - in den Händen und einen kleinen Helm auf
dem Kopf. Als sie jedoch unsere Freunde erblickte, verschwand der Kopf
sofort wieder. Mona und der Weihnachtsmann versuchten ihr Glück aufs Neue.
aber wieder war nur für einen kurzen Moment der Kopf von einer Maus zu
sehen, die dann sofort wieder verschwand. "So hat es keinen Sinn!" ärgerte
sich Lisa. "Wir sind zu groß für sie, wahrscheinlich haben sie Angst!"
- "Ha! Angst, daß ich nicht lache!" war Pegasus aus dem Hintergrund zu
hören. Aber darauf reagierte keiner, nur Lisa warf einen wütenden Blick
in seine Richtung.
"Ich werde sie rufen," entschied sie, "vielleicht verstehen sie mich und
glauben unsere guten Absichten!" Lisa überlegte angestrengt und dann gab
sie etwas in Richtung Boden von sich, was eher wie eine Mischung aus Piepstönen
und chinesisch klang als nach einer Sprache. Sie machte eine kurze Pause
und dann "piepste" sie noch mal drauflos, so laut sie konnte. Stille!
Nichts war zu hören, nichts zu sehen!
"Was hast du ihnen gesagt?" fragten Mona und der Weihnachtsmann wie aus
einem Munde. "Hallo, ihr da unten, könnt ihr uns hören? Ich bin Lisa und
bei mir sind meine Freunde. Ich habe gehört, daß ihr Probleme habt, wir
sind hier, um euch zu helfen! - oder so ähnlich," sagte Lisa mißmutig,
"ich bin nicht sicher, ob sie das auch so verstanden haben, mein käsianisch
ist schon sehr eingerostet!" - Aber kaum hatte sie das letzte Wort gesprochen,
da hob sich wieder der kleine Kieselstein. Diesmal verschwand der Kopf
nicht gleich wieder, im Gegenteil, ein paar Zentimeter daneben zeigte
sich unmittelbar darauf noch ein Kopf und dann noch einer und noch einer.
Unsere Freunde und die Käsianer starrten sich eine Weile schweigend an.
Dann vernahmen sie ein leises Piepsen: "Wer von euch hat da gesprochen?"
- "Ich!" piepste Lisa auf käsianisch und sie war stolz, daß man sie verstanden
hatte.
(Anmerkung: Im folgenden Text werde ich wegen der besseren Verständlichkeit
die gesprochenen Texte immer sofort aus dem Käsianischen ins Deutsche
übersetzen!)
"Wer seid ihr, daß ihr unsere Sprache versteht?" und Lisa begann weit
ausholend ihre Geschichte zu erzählen und Mona blieb es nicht verborgen,
daß sie dies nicht ohne Stolz tat, auch bemerkte sie, daß Lisa je länger
sie redete immer sicherer in der Sprache der Käsianer sprach.
Es verging eine geraume Zeit, in der Mona und der Weihnachtsmann nur schweigend
zuhören konnten ohne ein Wort zu verstehen. Doch endlich wand sich Lisa
wieder an sie und wiederholte kurz - so kurz es Lisa möglich war - worüber
sie geredet hatten. Offensichtlich waren die Käsianer so eine Art Kundschafter,
die im Auftrage ihres Herrschers, sie nannten ihn den GROSSEN KÄSE, herausbekommen
sollten, wer hier oben stünde, wieso er käsianisch sprach und ob man ihm
vertrauen könne. Offensichtlich hatten sie selbst aber nichts gesagt,
weder, wer sie sind, noch warum sie hier waren. Lisa war sich auch nicht
sicher, ob die Käsianer ihr geglaubt hatten und ob sie ihnen vertrauen
würden. Doch das sollten sie bald erfahren.
Wieder verstrichen unendliche Momente, so schien es jedenfalls den Freunden,
als sich plötzlich mehrere Kieselsteine wie von selbst zu bewegen schienen.
Und plötzlich standen an die dreißig bewaffnete Käsianer vor ihnen. Sie
bildeten ein Spalier und dort erschien plötzlich wie mit einem unterirdischen
Fahrstuhl hochgeschossen ein weiterer Käsianer. Es gab keinen Zweifel,
das mußte er sein: der GROSSE KÄSE!
Er war schon eine imposante Erscheinung. Er überragte alle anderen Käsianer
mindestens um eine halbe Kopflänge und erinnerte schon von daher eher
an eine Ratte, als an eine Maus, was Pegasus aus seinem Versteck sofort
und mit gesträubten Nackenhaaren feststellte. Seine Kleidung entsprach
zwar der der anderen Käsianer, nur, daß sie nicht silbrig, sondern rotmetallisch
schimmerte. Wem das aber alles noch nicht als Beweis genügte, der brauchte
nur in seine Augen zu schauen! Das waren die Augen eines Herrschers, eines
mächtigen Herrschers: Das war der GROSSE KÄSE!! Hinter ihm kamen zwei
weitere Käsianer, die ebenfalls anders angezogen waren, ihre Anzüge hatten
einen himmelblauen Schimmer, es mußten so eine Art Minister oder Berater
des großen Herrschers sein.
Diese waren es auch, die das Wort an Lisa richteten. Es folgte ein längeres
Gespräch, in dem es wieder um dieselben Fragen ging, wie in dem ersten.
"Genug!" schaltete sich plötzlich unvermittelt der GROSSE KÄSE in das
Gespräch ein, "Es ist genug geredet. Ich glaube ihnen! Erzählt ihnen von
unserem Problem!" Doch als die Berater des Herrschers wieder zu piepsen
begannen, da dauerte es nicht lange und Lisa platzte in der ihr eigenen
Art der Kragen: "Nun sagt doch endlich klar, was ihr wollt!" Aber sie
rief es glücklicherweise nicht in käsianisch. Die beiden Berater schauten
sich irritiert an, aber wieder schaltete sich der GROSSE KÄSE ein "Ich
bitte die Sprache meiner beiden Minister zu entschuldigen, aber sie sind
sonst immer nur mit Staatsmännern in Staatsgeschäften gefaßt. Vielleicht
sollten wir uns besser unterhalten, junges Fräulein!" gab er in einwandfreiem
Deutsch von sich. Lisa und die Freunde waren sprachlos. Wieso sprach der
GROSSE KÄSE ihre Sprache? "Warum schauen sie so verblüfft," fragte der
GROSSE KÄSE, "ich bin nicht das erste Mal auf ihrem Planeten. Und ich
bin sehr sprachbegabt, nicht umsonst bin ich ihr Herrscher. daher weiß
ich auch, wie es auf ihrem Planten zugeht. Also, junges Fräulein?!" 'Junges
Fräulein' hatte zu Lisa noch niemand gesagt und sie vergaß ihre ganze
Keckheit und wurde plötzlich lammfromm, was für sie sehr ungewöhnlich
war.
"Ja, ähh, bitte, eure Majestät, ähh, womit können wir ihnen dienen? Was
für ein Problem haben sie?" stammelte sie.
"Ach, lassen wir doch die Höflichkeiten", erwiderte der GROSSE KÄSE, "also,
ich will es versuchen in aller Kürze zu erklären. Wie sie ja mittlerweile
wissen dürften, stammen wir vom Käseplaneten, der weit außerhalb ihrer
Milchstraße liegt. Er besteht - und darin liegt auch unser Hauptproblem
- aus Käse! Unglücklicherweise ist Käse aber auch unsere Leib- und Magenspeise.
Also haben wir nur sehr kurz auf der Oberfläche unseres Planeten gelebt.
..." _ "Ja, und darum haben sie sich unterirdische Stollen in den Käse
gefressen, ähh, gebaut und haben unter der Oberfläche gelebt!" fiel ihm
Mona ins Wort, der das alles immer noch nicht schnell genug ging. Mit
einem gnädigen verzeihenden Lächeln, wie es mächtige Herrscher lieben,
fuhr der GROSSE KÄSE fort: "Richtig, alles was wir brauchten machten wir
auch aus Käse, so auch unsere Raumschiffe, mit denen wir bei euch gelandet
sind. Aber eines Tag.... " mit einem entsetzten Gesicht brach der GROSSE
KÄSE mitten im Satz ab, er rief etwas auf käsianisch und blitzartig waren
alle Käsianer wieder unter der Erde verschwunden! -
weiter geht es im 2.
Teil
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